Willkommen bei www.vuhh.de
 · Navigation 
 Startseite
 Impressum
 Kontakt
 Links
 Termine
 Urologen in Hamburg

 · M√§nnergesundheit 
Gutartige Prostatavergrösserung
Erektionsstörungen
Prostatakrebs
Hormondefizit des alternden Mannes
Infertilität

 · Urologische Untersuchungsverfahren 
Der PSA-Test
Transrektaler Ultraschall
Urin
Sonographie
Blasenspiegelung
Die Harnflussmessung (Uroflowmetrie)

 · Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) 
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

 · Krebsf√ľherkennung - was ist sinnvoll? 
Fr√ľherkennung des Prostatakrebses

 · Vereinssatzung des VUHH e.V. 
VUHH e.V. Satzung v. 17.01.2001 i.d.F. vom 27.09.2017

 · Ambulante und beleg√§rztliche Operateure im VUHH 
Ambulante und belegärztliche Operateure im VUHH

 · Protokolle der Mitgliederversammlungen des VUHH e.V. 
Protokolle der Mitgliederversammlungen des VUHH e.V.

 · Aktuelle Informationen des Vorstands 
Aktuelle Informationen des Vorstands

 · Datenschutzerkl√§rung nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) 
DATENSCHUTZERKL√ĄRUNG nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

 · Unterstützt von 


 · Login 
Benutzername

Passwort


Passwort vergessen?

Hormondefizit des alternden Mannes

Hormondefizite des alternden Mannes

Hormone und Altern des Mannes

Um das 50. Lebensjahr treten die ersten Alterungserscheinungen auf. Bei der Frau geht dies auch mit einer deutlichen hormonellen Umstellung einher, wir sprechen von den Wechseljahren. Beim Mann hingegen herrschen noch Unstimmigkeiten √ľber die Zusammenh√§nge des nat√ľrlichen Alterungsprozesses und m√∂glicher hormoneller Ver√§nderungen, man spricht dabei von Beschwerden des alternden Mannes. Ein ausreichender Hormonspiegel, vor allem des wichtigsten m√§nnlichen Hormons ‚Äď Testosteron, ist f√ľr das k√∂rperliche und seelische Wohlbefinden des Mannes von √§u√üerster Wichtigkeit. Inwieweit Mangelzust√§nde einzelner Hormone auf K√∂rper und Psyche Einflu√ü haben, ist noch nicht ausreichend gekl√§rt.

Mögliche Beschwerden
Zahlreiche Beschwerden werden als alterstypisch gewertet, dabei kann aber auch ein Zusammenhang zu einem Testosteronmangel bestehen:

Die Symptome k√∂nnen sowohl einzeln als auch miteinander auftreten. Hierbei gibt es unterschiedlich starke Auspr√§gungen der Beschwerden, die im Einzelfall auch zu einer Beeintr√§chtigung der Lebensqualit√§t f√ľhren k√∂nnen.

Beginn der Beschwerden
Im Gegensatz zur Frau, bei der es zu einer plötzlichen Abnahme der Hormonproduktion kommt, nimmt die Produktion des Testosterons in Hoden und Nebennieren ab dem 30-35 Lebensjahr des Mannes langsam ab.

In der obenstehenden Abbildung zeigt sich der langsame und stetige Abfall des männlichen Leithormons Testosteron ab dem 35. Lebensjahr. Dieser Hormonabfall kann, beim Auftreten von Beschwerden, durch eine Blutentnahme untersucht werden.

Wirkungen des Testosterons
Das Testosteron wirkt auf die zuvor genannten Organsysteme in seiner freien Form (freies Testosteron). Der √ľberwiegende Teil des Hormons ist im m√§nnlichen K√∂rper jedoch an Tr√§gerstoffe gebunden und dann nicht wirksam. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil an gebundenem Testosteron im m√§nnlichen Blut. In einigen Organen muss das Testosteron erst in andere Stoffe umgewandelt werden um seine spezifische Wirkung zu erzielen. Bei Zunahme des Fettgewebes und steigendem Alter wird Testosteron gesteigert in das weibliche Hormon √Ėstradiol umgewandelt. Wichtig f√ľr einen ausgeglichenen Hormonhaushalt ist somit ein Gleichgewicht zwischen dem wirksamen Testosteronanteil (freies Testosteron), dem gebundenen Anteil und dem Verh√§ltnis zu anderen Hormonen.

Hormonersatztherapie beim alternden Mann
Eine Hormonersatztherapie mit Testosteron bei Alterungsbeschwerden des Mannes muss nicht generell durchgef√ľhrt werden. Nur bei einem messbaren Testosteronmangel und dem gleichzeitigen Vorliegen von Beschwerden sollte dies durchgef√ľhrt werden, da Testosteron den nat√ľrlichen Alterungsprozess nicht aufhalten kann. Andere Hormone (z.B. Kortisol oder Wachstumshormon) sollten bei eindeutigem klinischen Mangel ebenfalls ersetzt werden.
Testosteron kann auf verschiedene Arten verabreicht werden; die gebr√§uchlichste und f√ľr den Patienten effizienteste Art ist die intramuskul√§re Gabe von langsam freisetzendem Testosteron in Spritzen. Andere M√∂glichkeiten sind die Tablettenform und Hautpflaster. Es befinden sich zur Zeit Medikamente in der Entwicklung, die nach einmaliger Spritzengabe f√ľr 3-6 Monate einen ausreichenden Testosteronspiegel gew√§hrleisten.

Kontraindikationen zur Hormonersatztherapie
Bei gesunden Menschen, die durch Testosteron ihre Muskelmasse und die körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen wollen (Doping), ist eine Hormonersatztherapie nicht angezeigt.
Bei bösartigen Erkrankungen der Prostata und der Brust ist eine Testosterontherapie verboten (kontraindiziert), bei Blutbildveränderungen und unklaren Prostatabefunden ist zwingend eine weitere Abklärung vor der Testosterongabe angezeigt.

Verhalten während der Hormonersatztherapie
Die Testosterongabe ist nur unter st√§ndiger √§rztlicher Betreuung anzuraten, da regelm√§√üige Kontrollen der Blutwerte (Testosteron, rote Blutk√∂rperchen und Leberwerte) sowie Prostatakontrolluntersuchungen durchgef√ľhrt werden sollten.

Generelle Empfehlung
Ein Hormonmangel ist einfach zu korrigieren, er muss jedoch erkannt werden. Helfen Sie Ihrem Arzt dies zu erkennen, indem Sie √ľber Ver√§nderungen w√§hrend des Alterns sprechen, denn nur dann kann das Problem erkannt und behandelt werden. Selbstverst√§ndlich k√∂nnen eine vern√ľnftige Ern√§hrung, k√∂rperliche Bewegung und die Vermeidung von Alkohol und Nikotin die k√∂rperliche Fitness unterst√ľtzen, dann wird auch Ihr Hormonspiegel ausgeglichen sein.

Sollten Sie weitere R√ľckfragen haben, wenden Sie sich bitte an einen Urologen Ihres Vertrauens.


© 2008 - www.vuhh.de 03.10.2023